Was haben steirische Erdnüsse, Wurzelknöllchen, Kichererbsen und ein roter Wiesenklee gemeinsam? Sie alle standen beim diesjährigen BOTANIK BRUNCH im Botanischen Garten der Uni Graz im Mittelpunkt. Bei strahlendem Herbstwetter drehte sich diesmal alles um die faszinierende Pflanzenfamilie der Hülsenfrüchtler.
Für unser junges Publikum gab es jede Menge zu entdecken: Gemeinsam mit dem Vermittlungsteam – Sophia, Helen & Hannah – wurden Wurzelknöllchen mikroskopiert, Erbsen eingetopft, die größte Hülsenfrucht der Welt bestaunt und steirische Erdnüsse verkostet. Bei den Schnitzeljagden durch den Botanischen Garten ging es außerdem auf die Suche nach dem roten Wiesenklee.
Von Blüten, Bienen & Bohnen
Was sind eigentlich Früchte, was Samen – und woran erkennt man, ob Bienen ganze Bestäubungsarbeit geleistet haben? Dr. Martin Magnes vom Institut für Biologie gab in seinem Vortrag spannende Einblicke in die botanischen Besonderheiten der Schmetterlingsblütler – und klärte dabei auch die Frage, was diese Pflanzen eigentlich mit Schmetterlingen zu tun haben.
Anschließend rückte Dr. med. Tina Hütter-Klepp aus Graz die Hülsenfrüchte aus einer ganz anderen Perspektive in den Mittelpunkt: Bohne, Linse & Co. sind wichtige Protein- und Ballaststofflieferanten und spielen damit eine zentrale Rolle für eine vielfältige Ernährung.
Auch im Garten selbst gab es viel zu entdecken. Bei den Kurzführungen mit Emma aus dem Vermittlungsteam ging es durch das Freiland bis zum Bauerngarten. Dort wurden bekannte und weniger bekannte Vertreter der Hülsenfrüchtler vorgestellt – von Sojabohne und Erdnuss über Helmbohne bis zur Kichererbse.
Musik, Genuss und ein gelungener Ausklang
Für die passende musikalische Begleitung sorgte Samuele Vivian / SAMU GUITAR. Mit seinem eigens zusammengestellten „Music Menu“ war für stimmungsvolle Klänge bis zum Schluss gesorgt – Zugabe inklusive!
Und natürlich durfte auch der kulinarische Teil nicht fehlen: Das Café Global verwandelte die Vielfalt der Hülsenfrüchte in buntes Fingerfood. Die Resonanz war eindeutig: Am Ende blieb kein Krümel übrig.
Herzlichen Dank an alle, die dabei waren!